Die Meyer Werft – der Mercedes unter den Kreuzfahrtschiffen wird in Papenburg gebaut

Bau der Celebrity  Reflection. © Meyer Werft

Bau der Celebrity Reflection. © Meyer Werft

Der Erfolg der Meyer Werft, die jüngst expandierte, ist beispiellos: Bis heute bauten die Papenburger 38 Kreuzfahrtschiffe für anspruchsvolle Auftraggeber wie Celebrity Cruises, P&O Cruises, Royal Caribbean Cruise Line, AIDA Cruises, Norwegian Cruise Line oder Disney Cruise Line – zuletzt verließen im August 2014 die Quantum of the Seas, im November 2013 die Norwegian Getaway und im Januar 2013 die AIDAstella die Baudocks an der Ems. Ein Kreuzfahrtschiff aus Papenburg bedeutet nicht nur für die Crew, sondern auch für die Passagiere, sich auf erstklassige Qualität verlassen zu können. shiptrips blickt hinter die Kulissen der 1795 gegründeten Traditionswerft mit mehr als 2.500 hoch motivierten Werftarbeitern, den weltweit modernsten Anlagen im Schiffbau und spektakulären Überführungen riesiger Kreuzfahrtschiffe auf der Ems.

Traditionswerft – in sechster Generation im Besitz der Familie Meyer

Bereits als die Ära des Holzschiffbaus zu Ende ging, erkannte die Meyer Werft frühzeitig die Zeichen der Zeit. Hatte Papenburg 1860 noch rund 20 Werften, so ist es heute einzig und allein die Meyer Werft, die in der südlichsten Seehafenstadt Deutschlands die Tradition des Schiffbaus am Leben erhält – das allerdings in gigantischen Dimensionen. 1872 startete die Meyer Werft den Bau von Eisenschiffen mit Dampfmaschinen – Fischdampfer, Lotsenschiffe und Feuerschiffe sowie Passagierschiffe für die Küstenfahrt füllen bis nach dem Zweiten Weltkrieg die Bauliste der Meyer Werft. Darunter befinden sich solche Exoten wie die 1913 gebaute Graf Goetzen, die heute unter dem Namen Liemba das einzige große Passagierschiff ist, das regelmäßig auf dem Tanganjikasee in Zentralafrika verkehrt. Einige kennen das Schiff vielleicht von Michael Palins Reisebeschreibungen „Von Pol zu Pol“, als er für die BBC auf der Liemba von Kigoma nach Mpulungu reiste.

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Die Graf Goetzen. © Meyer Werft

Meilensteine auf dem Weg zur Erfolgswerft von Weltruf

Weitere Meilensteine in der Geschichte der Meyer Werft sind der 1960 erfolgte Einstieg in den Gastankerbau, 1964 mit der Fertigstellung der MALMÖ die erste in Papenburg gebaute RoRo-Fähre und 1986 natürlich der Stapellauf der Homeric, die als erstes von bislang 36 in Papenburg gebauten Kreuzfahrtschiffen eine neue Ära begründete. Die Meyer Werft erwarb sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch den Bau von erstklassigen Auto- und Passagierfähren, RoRo- und Passagierschiffen, Gastankern, Tiertransportern und nicht zuletzt einzigartigen Kreuzfahrtschiffen auf der ganzen Welt einen exzellenten Ruf.

Allein 2012 stellte die Meyer-Neptun-Gruppe drei Ozeanriesen und sieben Flusskreuzfahrtschiffe fertig

Dank der hervorragenden Marktstellung ist es kein Wunder, dass die jüngste Vergangenheit für die Meyer Werft und auch für die zu Meyer gehörende Rostocker Neptun Werft die arbeitsintensivste Zeit in der langen Geschichte des Unternehmens war. 2012 verließen in Papenburg nicht weniger als drei Ozeanriesen die gigantischen Baudocks: die Disney Fantasy, die mit 129.750 BRZ und Platz für 4.000 Passagiere zusammen mit ihrem 2010 in Papenburg fertiggestelltem Schwesterschiff Disney Dream (Reportage Seite 18) das bislang größte bei Meyer gebaute Schiff ist, die 71.304 BRZ große AIDAmar mit Platz für rund 2.200 Passagiere und die 126.000 BRZ große Celebrity Reflection mit Platz für gut 3.000 Passagiere. An der Ostsee lieferte 2012 die Neptun Werft das Flusskreuzfahrtschiff A-ROSA Silva an die Rostocker A-ROSA Flussschiff GmbH, und an Viking River Cruises aus Basel gingen sogar sechs Schiffe: Viking Odin, Viking Idun, Viking Freya, Viking Njord, Viking Embla und Viking Aegir.

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Rückwärts Ausparken für Fortgeschrittene: Die Celebrity Reflection nach dem Ausdocken. © Meyer Werft

Abmessungen der überdachten Baudocks:

[column size=“one-half“]Baudock I
Länge (Halle): 370,00 m
Breite (Halle): 102,00 m
Höhe (Halle): 60,00 m
Länge (Dock): 358,00 m
Breite (Dock): 40,00 m
Krankapazitäten: 600 Tonnen

[/column][column size=“one-half“ last=“true“]Baudock II
Länge (Halle): 504,00 m
Breite (Halle): 125,00 m
Höhe (Halle): 75,00 m
Länge (Dock): 482,00 m
Breite (Dock): 45,00 m
Krankapazitäten: 800 Tonnen[/column]


Herausforderungen im 21. Jahrhundert

„Die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter, die dazu beigetragen haben, die Schiffe pünktlich abzuliefern, verdienen unsere Anerkennung. Diese Kraft werden wir auch für die kommenden Jahre und vor allem für das nächste Jahr brauchen“, stellte Bernard Meyer, Geschäftsführer der Meyer-Neptun-Gruppe, Ende 2012 mit Blick auf zahlreiche große Herausforderungen fest. Denn im Schiffbau wird die Marktsituation nicht einfacher werden. Die Meyer Werft ist mit dem Bau von je zwei Kreuzfahrtschiffen für Norwegian Cruise Line und für Royal Caribbean International sowie mit dem Bau des neuen Forschungsschiffes Sonne bis Herbst 2015 zwar sehr gut ausgelastet, und auch die Neptun Werft wird bis 2014 neunzehn weitere Flusskreuzfahrtschiffe bauen. Doch Meyer, der die Verantwortung für 2.500 Mitarbeiter trägt, will die Zukunft seines Unternehmens bis weit über diese Zeit hinaus gesichert wissen. Durch die Umsetzung des bei Meyer entwickelten „Systems Schlanker Schiffbau“ sollen Produktionsprozesse weiter optimiert und die Effizienz der Werft deutlich gesteigert werden. „Dieses System ist unsere Chance, die wir nutzen müssen, um weiterhin erfolgreich zu sein“, so Meyer.

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Wenn es stürmisch wird, kommt es auf die Mannschaft an

Um die Herausforderungen zu meistern, setzt die Meyer Werft auf ihre Mitarbeiter. Ihr Know-how, ihre Kreativität und nicht zuletzt ihre Passion für den Schiffbau sollen dazu beitragen, in stürmischen Zeiten auf Kurs zu bleiben und eine Spitzenstellung auf dem Weltmarkt zu behaupten. Zudem beschloss im Februar 2013 die Unternehmensleitung der Meyer Werft zusammen mit dem Betriebsrat und der IG Metall nach intensiven Verhandlungen einen „Pakt für Arbeit & Innovation“, um die Werft fit für die Zukunft zu machen. „Wir haben zuletzt interessante Projekte nicht bekommen, weil wir zu teuer waren“, so Geschäftsführer Bernard Meyer. „Mit diesem Pakt werden wir es schaffen, neue Aufträge nach Papenburg zu holen“, sind sich Bernard Meyer und der Betriebsratsvorsitzende Thomas Gelder einig.

Wenn die Meyer Werft zur Betriebsversammlung ruft, müssen nicht extra große Hallen gemietet werden. © Meyer Werft

Wenn die Meyer Werft zur Betriebsversammlung ruft, müssen nicht erst große Hallen gemietet werden. © Meyer Werft

Gebündelte europäische Kompetenz im Kreuzfahrtsektor

Noch vor wenigen Jahren musste die Meyer Werft mit dem Wechsel von AIDA zu Mitsubishi den vorläufigen Verlust eines enorm wichtigen Kunden verkraften, nun übernimmt sie mit einem Anteil von 70 Prozent das operative Management der Werft von STX Europe Turku in Finnland, die fortan Meyer Turku Oy heißen wird. Auf diese Weise gewinnen die Papenburger auch einen neuen, ebenfalls sehr wichtigen Kunden. Denn in Finnland arbeiten für die stark expandierende deutsche Reederei TUI Cruises – ein Joint Venture von TUI und RCCL – aktuell rund 1300 Menschen an der Mein Schiff 4. Deren nachvollziehbare Angst vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze durch den Einstieg der Meyer Werft versucht ihnen Geschäftsführer Dr. Jan Meyer zu nehmen, der nach der Übernahme auch CEO von Meyer Turku Oy sein wird: „Wir stärken alle Standorte gleichermaßen. Positive Effekte sind durch eine höhere Flexibilität gegenüber den Kunden gegeben. Auch durch ein zukünftig noch stärkeres gemeinsames Vorgehen im Bereich Forschung & Entwicklung im Kreuzfahrtmarkt sowie gegenseitige Lerneffekte bei den Arbeitsabläufen sind positive Synergien möglich.“ Die Meyer Werft strebt also weniger eine Verlagerung der Kapazitäten an, sondern vielmehr eine „deutliche Stärkung der gebündelten europäischen Kompetenz im Kreuzfahrtsektor“. Eine Aussage, die auch für Ruhe an den deutschen Standorten sorgen soll. „Ein Personalabbau in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder in Finnland sind kein Thema“, bekräftigt Geschäftsführer Meyer. Dieser wäre vor dem Hintergrund, dass TUI Cruises jüngst vermeldete, die Mein Schiff 5 und die Mein Schiff 6 ebenfalls in Turku zu bestellen (Auslieferungstermine 2016 bzw. 2017) und zudem unverbindlich Slots für Mein Schiff 7 und Mein Schiff 8 zu reservieren (Auslieferungstermine 2018 bzw. 2019), auch nicht zu erwarten.

Die weltweit modernsten Anlagen im Schiffbau liegen an der Ems

Sind die Mitarbeiter die Seele der Werft, so sind die technischen Anlagen das Herz. Vor fast drei Jahrzehnten zog die Werft an den Stadtrand Papenburgs, denn man hatte Großes vor: Erstmals sollten an der Ems Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Am 28. September 1985 wurde die 42.092 BRZ große Homeric, die heute Thomson Dream heißt, mit einem Quer-Stapellauf zu Wasser gelassen; ein Verfahren, das so nie wieder bei Meyer angewendet wurde.

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Töchter aus gutem Hause: Die Disney Dream (rechts) trifft die Thomson Dream (ehemals Homeric) im Hamburger Hafen. © Meyer Werft

Die Papenburger investierten konsequent in ihre Produktionstechnik, um international mit anderen Werften konkurrieren zu können: 1987 wurde beispielsweise eines der größten überdachten Baudocks der Welt fertiggestellt und Anfang der Neunziger um weitere 100 Meter verlängert. Der Bau eines zweiten überdachten Baudocks wurde 2001 begonnen und 2008 um 120 Meter auf eine Gesamtlänge von 504 Meter verlängert, sodass in Papenburg bis heute Giganten wie die Disney Fantasy oder Norwegian Breakaway entstehen können. Da inzwischen fast der gesamte Fertigungsprozess digitalisiert ist und alle Gewerke der Werft mit modernster Computertechnologie ausgestattet sind, können vom Entwurf über die Konstruktion bis zur Fertigung optimale Produktionsbedingungen geschaffen werden.

Ein Schiff der Träume erblickt bei Meyer zuerst in virtuellen Welten das Licht der Welt

Die Passagiere erwarten immer spektakulärere Kreuzfahrtschiffe – ein Anspruch, der auf der Meyer Werft gern erfüllt wird. Es mangelt nicht an Ideen, weder bei den beauftragenden Reedern, noch bei den Konstrukteuren der Meyer Werft. Doch ob diese Ideen sich auch umsetzen lassen, ist eine Frage, die nicht erst beim Bau beantwortet werden soll – zu groß wäre das Risiko, riesige Beträge zu versenken. Dank modernster Computertechnik und der Möglichkeit, virtuelle Modelle zu schaffen, können die Konstrukteure der Meyer Werft bereits in der Planungsphase bestimmte Bereiche und Räume eines Schiffes auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüfen. Ist der Maschinenraum ausreichend dimensioniert, können im Theater von allen Plätzen die Attraktionen auf der Bühne optimal gesehen werden und kommt in der Wäscherei ausreichend Frischwasser an? Fragen, die in Papenburg anhand komplexer 3D-Modelle mit dem Computer beantwortet werden können, bevor auch nur eine Stahlplatte geschnitten wird. Apropos Theater: Die Papenburger sind nicht nur die größten Schiffbauer, sondern auch Deutschlands größter Theaterbauer! Da hochwertig ausgestattete Theater mit wechselbaren Bühnenbildern und versenkbaren Orchestergräben auf Kreuzfahrtschiffen eine große Rolle spielen, baute die Meyer Werft bislang mehr und größere Theater als jedes andere Unternehmen.

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© Meyer Werft

Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel – Ozeanriesen auf der Ems

Die Seefahrernation England weiß: Schiffe sind im Hafen am sichersten aufgehoben, aber dafür werden sie nicht gebaut. Und auch die Emsländer wissen: Es mag ein Risiko sein, mit Schiffen, die mehr als 300 Meter lang und gut 40 Meter breit sind, über ein Flüsschen wie die Ems das offene Meer erreichen zu müssen – aber es ist die Anstrengung wert. Und es ist ein großartiges Spektakel: Die rund 36 Kilometer langen Transfers der Papenburger Ingenieursleistungen zum Dollart – für die in der Regel die Ems durch das Sperrwerk in Gandersum gestaut werden muss, um die notwendige Wassertiefe für den enormen Tiefgang der Ozeanriesen sicherzustellen – ziehen jedes Mal Tausende Schaulustige an. Naturschützer sehen allerdings die Transfers der schwimmenden Luxushotels weniger gern, befürchten sie doch, dass das empfindliche Ökosystem der Emslandschaft, insbesondere die Vogelwelt, leiden könnte. Bei der Meyer Werft ist man sich dieser Probleme bewusst und hat deshalb die Verantwortung gegenüber der Umwelt in den Unternehmensgrundsätzen verankert: „Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Umwelt, unserer Region und den nachfolgenden Generationen“, heißt es dort. Und weiter: „Wir treten für einen nachhaltigen Umweltschutz bei der Entwicklung und Herstellung unserer Schiffe ein.“

Zu Besuch bei den Kreuzfahrtgiganten

Wer sich davon überzeugen will, dass dies nicht nur hohle Phrasen sind, der stattet den Papenburgern am besten einen Besuch ab. Denn im Besucherzentrum der Meyer Werft können nicht nur die einzelnen Gewerke beim Bau der Kreuzfahrtgiganten bis ins Detail nachvollzogen, sondern auch die zahlreichen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt genau unter die Lupe genommen werden. Panoramafenster gewähren einen fast unbegrenzten Einblick in die riesige Montagehalle und auf die aktuellen Schiffe im Bau. Künftig gibt es wahrhaft Großes zu sehen: Bis 2015 wird die 167.800 BRZ große Anthem of the Seas im Auftrag für Royal Caribbean Cruises gefertigt. Das Schiff für 4.100 Passagiere ist wie seine Schwester Quantum of the Seas das größte, das jemals in Papenburg gebaut wurde.

Links zur Meyer Werft:

»Kreuzfahrtschiffe – Made in Papenburg    »ONLINE-SPIEL: EMSFAHRT

Meyer Werft Shipbuilding Impressions 2013 – © Meyer Werft

Bisherige Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft

Ausdockung Name Größe Passagiere Auftraggeber
1986 Homeric 42.092 BRZ 1.132 Pass.  Home Lines
1988 Crown Odyssey 34.320 BRZ 1.200 Pass.  Royal Cruise Line
1990 Horizon 46.811 BRZ 1.750 Pass.  Celebrity Cruises
1992 Zenith 47.255 BRZ 1.781 Pass.  Celebrity Cruises
1995 Oriana 69.153 BRZ 1.928 Pass.  P&O Cruises
1995 Century 70.606 BRZ 1.778 Pass.  Celebrity Cruises
1996 Galaxy 77.700 BRZ 2.217 Pass.  Celebrity Cruises
1997 Mercury 77.700 BRZ 2.217 Pass.  Celebrity Cruises
1999 SuperStar Leo 75.338 BRZ 2.500 Pass.  Star Cruises
1999 SuperStar Virgo 75.338 BRZ 2.500 Pass.  Star Cruises
2000 Aurora 76.152 BRZ 1.878 Pass.  P&O Cruises
2001 Norwegian Star 91.740 BRZ 2.348 Pass.  Star Cruises,
abgeliefert an Norwegian Cruise Line
2001 Radiance of the Seas 90.090 BRZ 2.501 Pass.  Royal Caribbean Cruise Line
2002 Norwegian Dawn 92.250 BRZ 2.244 Pass.  Star Cruises,
abgeliefert an Norwegian Cruise Line
2002 Brilliance of the Seas 90.090 BRZ 2.501 Pass.  Royal Caribbean Cruise Line
2003 Serenade of the Seas 90.090 BRZ 2.490 Pass.  Royal Caribbean Cruise Line
2004 Jewel of the Seas 90.090 BRZ 2.490 Pass.  Royal Caribbean Cruise Line
2005 Norwegian Jewel 93.502 BRZ 2.376 Pass.  Norwegian Cruise Line
2006 Pride of Hawaii 93.558 BRZ 2.466 Pass.  Norwegian Cruise Line
2006 Norwegian Pearl 93.530 BRZ 2.394 Pass.  Norwegian Cruise Line
2007 AIDAdiva 69.203 BRZ 2.050 Pass.  AIDA Cruises
2007 Norwegian Gem 93.530 BRZ 2.384 Pass.  Norwegian Cruise Line
2008 AIDAbella 69.203 BRZ 2.050 Pass.  AIDA Cruises
2008 Celebrity Solstice 121.878 BRZ 2.850 Pass.  Celebrity Cruises
2009 AIDAluna 69.203 BRZ 2.050 Pass.  AIDA Cruises
2009 Celebrity Equinox 121.878 BRZ 2.850 Pass.  Celebrity Cruises
2010 Celebrity Eclipse 121.878 BRZ 2.850 Pass.  Celebrity Cruises
2010 AIDAblu 71.304 BRZ 2.192 Pass.  AIDA Cruises
2010 Gaschem Antarctic 13.879 BRZ 18.110 tdw  Harpain Reederei, Hamburg
2010 Disney Dream 129.690 BRZ 4.000 Pass.  Disney Cruise Line
2011 Celebrity Silhouette 122.210 BRZ 2.886 Pass.  Celebrity Cruises
2011 AIDAsol 71.304 BRZ 2.194 Pass.  AIDA Cruises
2012 Disney Fantasy 129.750 BRZ 4.000 Pass.  Disney Cruise Line
2012 AIDAmar 71.304 BRZ 2.194 Pass.  AIDA Cruises
2012 Celebrity Reflection 126.000 BRZ 3.046 Pass.  Celebrity Cruises
2013 Norwegian Breakaway 146.600 BRZ 3.969 Pass.  Norwegian Cruise Line
2013 AIDAstella 71.304 BRZ 2.194 Pass.  AIDA Cruises
2014 Norwegian Getaway 146.600 BRZ 4.028 Pass.  Norwegian Cruise Line
2014 Viking Lif 3138 BRZ 190 Pass.  Viking River Cruises
2014 Viking Ingvi 3138 BRZ 190 Pass.  Viking River Cruises
2014 Viking Eistla 3138 BRZ 190 Pass.  Viking River Cruises
2014 Viking Bestla 3138 BRZ 190 Pass.  Viking River Cruises
2014 Viking Alsvin 3138 BRZ 190 Pass.  Viking River Cruises
2014 Sonne 8.600 BRZ 40 Wissenschaftler  Bundesministerium für Bildung und Forschung
2014 Quantum of the Seas 167.800 BRZ 4.100  Royal Caribbean International

 Aktuelles Orderbook der Meyer Werft

Ausdockung Name Größe Passagiere Auftraggeber
2015 Anthem of the Seas 167.800 BRZ 4.100 Pass.  Royal Caribbean International
2015 Mein Schiff 4 99.000 BRZ 2.500 Pass.  TUI Cruises
2015 Norwegian Escape[22] 163.000 BRZ 4.200 Pass.  Norwegian Cruise Line
2016 Mein Schiff 5 99.000 BRZ 2.500 Pass.  TUI Cruises
2016 Ovation of the Seas[23] 167.800 BRZ 4.100 Pass.  Royal Caribbean International
2016 „Superstar Sagittarius“ (Baunummer S.711) 150.000 BRZ 4.500 Pass.  Genting Hong Kong
2017 Mein Schiff 6 99.000 BRZ 2.500 Pass.  TUI Cruises
2017 Norwegian Bliss 163.000 BRZ 4.200 Pass.  Norwegian Cruise Line
2017 Projekt „Baunummer S. 712″[25] 150.000 BRZ 3.300 Pass.  Genting Hong Kong
2018 Norwegian Breakaway Plus-Klasse[26] 164.600 BRZ 4.200 Pass.  Norwegian Cruise Line
2019 Norwegian Breakaway Plus-Klasse 164.600 BRZ 4.200 Pass.  Norwegian Cruise Line

 

 

Christian Richard Gülde

Magister der Philosophie, Sprachwissenschaft und Literatur. Berufserfahrung als wissenschaftlicher Autor, Redakteur und Kommunikationsberater. Erfolgreich tätig für IT- und Handels-Unternehmen, NPOs, Buchverlage, Magazine, Tageszeitungen und Online-Medien. Seit fast 20 Jahren dem Rätsel Kommunikation auf der Spur. Weitere Schwerpunkte: Maritime Wirtschaft, Health, Wirtschaft & IT.