Kreuzfahrten-ABC – So finden Sie sich spielend an Bord zurecht

© Jörg Spoede

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A wie Ablegen:
Die Spannung an Deck steigt, es geht endlich los in die Weite der Weltmeere. Vor dem Ablegen wird der riesige Anker des Schiffs gelichtet.

B wie Bordkarte: Die wichtige Bordkarte sollten Kreuzfahrer möglichst immer bei sich tragen. Sie dient als Schlüssel und als Zahlungsmittel.

C wie Crew: Vom Kapitän bis zum Schiffsjungen – die freundliche Crew eines Luxusliners kümmert sich um alle Wehwehchen der Passagiere.

D wie Decks: Wo ist noch einmal das Lieblingsrestaurant? Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Oasis of the Seas, hat 18 Decks. Da heißt es Übersicht bewahren.

E wie Entspannung: Ist eigentlich überall möglich. Vor dem Fernseher in der eigenen Kabine, mit einem guten Buch auf einem Liegestuhl am Pool oder im Spa-Bereich.

F wie Fitness: Kann man sich auch auf Hoher See erhalten, muss man aber nicht. Auf den meisten Kreuzfahrtschiffen gibt es viele Möglichkeiten, den Luxus-Body zu trainieren.

G wie Gigantisch: Sie heißen MS Europa, Mein Schiff 1, Costa Allegra oder AIDAaura – doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind einfach gigantisch groß.

H wie Heimweh: So schön und spannend es auch in fernen Ländern ist. Zu Hause ist es immer noch am schönsten. Bei Heimweh hilft ein gutes Gespräch – vielleicht mit dem Bordseelsorger.

I wie Idealgewicht: Kann man wohl vergessen. Die Kreuzfahrexperten rechnen mit einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von drei Kilo pro Reisewoche. Na denn.

J wie Joggen: Erst neulich legte ein Amerikaner Runde um Runde den ersten Marathon auf der Grand Princess zurück. Steve Eaton brauchte genau fünf Stunden, 16 Minuten und 45 Sekunden.

K wie Kabinen: Sind mit Blick auf das Meer etwas teurer als ohne. In manchen Innenkabinen wird die schöne Sicht schon via Bildschirm ins Zimmer geholt.

L wie Lotse: Hilft dem Kapitän in schwierigen Gewässern und kommt nur vorübergehend an Bord. Dann aber wird er von den Mitreisenden freudig begrüßt.

M wie Motorengeräusch: Das Brummen der Motoren gehört auf ein Schiff wie die Butter aufs Brot. Wer eine Kreuzfahrt bucht, sollte sich am besten einfach darauf einstellen.

N wie Nachdenken: Die Gedanken mit Blick auf unendliches Blau schweifen lassen, ist eine Wohltat. So manche gute Idee wurde schon auf Hoher See geboren.

O wie Orientierung: Eine Vielzahl an Decks und Kabinen kann es Urlaubern schwierig machen, sich zurechtzufinden. Zur Orientierung gibt es handliche Deckspläne für die Handtasche.

P wie Pool: Meistens gibt es sogar mehr als einen davon an Bord. Auf den Schiffen der Disney Cruise Line führen zusätzlich riesige Wasserrutschen über das oberste Deck.

Q wie Qualität: Die Qualität der angebotenen Kreuzfahrten unterscheidet sich. Es lohnt sich, genau hinzusehen, erfahrene Weltenbummler zu fragen und Reisen zu vergleichen.

R wie Restaurants: Schlemmen ist großgeschrieben. Gleich mehrere Restaurants bringen kulinarische Köstlichkeiten zumeist rund um die Uhr auf den Tisch.

S wie Seenotrettungsübung: Lästig, aber wichtig ist die Seenotrettungsübung (SOLAS). Die Übung dauert etwa eine halbe Stunde und kann im Ernstfall Leben retten.

T wie teuer: Eine Reise über die Weltmeere hat ihren Preis. Zum Basispreis kommen häufig Kosten für Ausflüge und Sonderwünsche hinzu. Manche Reedereien vermeiden dies durch All-Inklusiv-Angebote.

U wie Uebelkeit: Hohe See bedeutet auch Wellengang. Die riesigen Hochseekreuzer sind mit wirksamen Stabilisatoren ausgestattet. Trotzdem kann die Seekrankheit jeden mal erwischen.

V wie Vorstellung: Elegante Galakonzerte, zarte Ballettaufführungen, deftige Comedy: Das Rahmenprogramm an Bord lässt meist keine Wünsche offen.

W wie Wiederholen: Wer einmal an Bord war, wird oft zum Wiederholungstäter. Gut, dass das Angebot an Kreuzfahrtreisen inzwischen fast undurchschaubar vielfältig ist.

X wie Xaver: Mag sein, dass man den auch auf Hoher See antreffen kann. Kann aber auch sein, dass er in den bayerischen Bergen lieber zu Fuß unterwegs ist.

Y wie Yen: Kein übliches Zahlungsmittel. Die Reisekasse sollte lieber mit Dollar oder Euro gefüllt sein. Einfach macht es die Bordkarte.

Z wie Zusammen: Viele Hochseekreuzer bieten fast der ganzen Bevölkerung einer Kleinstadt Platz. Auf den Weltmeeren sind Reisende täglich zusammen.

 

Sigrid Krings

Ob sachlicher Bericht, knackige Nachricht, lebendige Reportage oder einfühlsames Portrait – Sigrid Krings setzt Themen so um, dass sie beim Leser auch wirklich ankommen. Dabei hilft ihr ihre fundierte Ausbildung als Juristin und Journalistin. Als Freelancerin und in Redaktionen hat sie jahrelang wertvolle Erfahrungen gesammelt.