Blitzgescheiter Liebesroman

Die Intellektuellen der sieben Weltmeere kennen natürlich alle Éric Rohmers Filmklassiker von 1986, „Das grüne Leuchten“. Aber fragt man sie, was Rohmer zu seiner mystischen Geschichte einer jungen Schwedin inspirierte, sitzen die meisten von ihnen auf dem Trockenen: Es war Jules Vernes einziger Liebesroman: „Der grüne Blitz“. Vernes Roman thematisiert wie Rohmers Film jenes äußerst seltene Naturphänomen, das heute wegen der Luftverschmutzung fast nur noch auf dem offenen Meer, in der Wüste oder im Hochgebirge beim Sonnenaufgang oder -untergang als „grüner Schein“ am oberen Rand der Sonne zu sehen ist. In seltenen Fällen blitzt es grün, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist.
Die im Dezember dieses Jahres im Mareverlag erschienene Neuübersetzung des Romans von Jules Vernes erzählt von der schönen Helena Campbell aus Schottland. Und von der Sage, dass alle, die den grünen Blitz gesehen haben, sich nie mehr in Gefühlsdingen täuschen. So sucht Helena den grünen Blitz und findet Olivier Sinclair…
Packen Sie das wunderschön gestaltete Buch in Ihren Seesack: Ein romantischer Flirt, Vernes Liebesroman und eine Kreuzfahrt mit vielen Gelegenheiten, den grünen Blitz zu sehen – das könnte die Reise Ihres Lebens werden.

Der grüne Blitz

Christian Richard Gülde

Magister der Philosophie, Sprachwissenschaft und Literatur. Berufserfahrung als wissenschaftlicher Autor, Redakteur und Kommunikationsberater. Erfolgreich tätig für IT- und Handels-Unternehmen, NPOs, Buchverlage, Magazine, Tageszeitungen und Online-Medien. Seit fast 20 Jahren dem Rätsel Kommunikation auf der Spur. Weitere Schwerpunkte: Maritime Wirtschaft, Health, Wirtschaft & IT.